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Rohöl und Heizöl heute mit verbraucherfreundlicher Tendenz

31.07.2012

LEIPZIG. (Ceto) Es gibt eine Entwicklung zu verkünden, an deren Ende heute ein fallender Heizölpreis stehen dürfte. Das war selten dieser Tage, in denen Rohöl- und Heizölpreise beharrlich anstiegen. Vor dem Hintergrund fortwährender Nahost-Krisen-News war das auch nachvollziehbar. Nach dem jüngsten Säbelrasseln zwischen Türkei und Syrien gab es eine nahöstliche Verbrüderung und nun wird das gemischte Doppel „Türkei/USA“ gegen „Iran/Syrien“ ausgefochten. Dennoch kommen die Rohölpreise für Brent (Nordsee) und WTI (US-amerikanisches Leichtöl aus Texas) ein wenig vom hohen Niveau der vergangenen Tage zurück, machen ein Minus von einem halben US-Dollar. Nordseeöl Brent wird für 105,80 Dollar je Barrel gehandelt, WTI liegt etwas unter 90 Dollar je Fass. Das zeigt, dass es neben dem Iran-Konflikt noch andere Einflüsse auf der Welt gibt: nämlich eine angeschlagene Eurozone und eine gute Versorgungslage. Und reichlich Skepsis ob der anstehenden Finanzentscheidungen der Zentralbanken.

Während das Rohöl moderat nach unten drehte, legte der Euro noch moderater zu – im Nachkommastellenbereich. Aktueller Gegenwert: 1,227 Dollar. Die gegenläufige Entwicklung ist günstig für Heizölkunden, die (natürlich mittelbar) weniger Euro für das an den Börsen in Dollar notierte Vorprodukt Gasoil bezahlen. Die Prognose ist also: Heizöl geht leicht nach unten.

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